Erste Hilfe bei Nackenschmerzen

Stechende oder brennende Schmerzen im Nacken können über Nacht entstehen, sich aber auch schleichend tagsüber aufbauen. Nicht selten verursacht diese Muskelverspannung im Trapezmuskel einen Spannungskopfschmerz. Es gibt viele Auslöser für besagte Nackenschmerzen - wichtig ist, rasch zu reagieren.

7 Tipps für schnelle Abhilfe bei Nackenschmerzen

  1. Eine kurze Auszeit verschafft Zeit zum „Luft holen“. Tiefes Ein- und Ausatmen, lockert die Muskulatur, die Schultern sollten dabei bewusst gesenkt und der Hals in die Länge gezogen werden.
  2. Dehnungsübungen lockern die Muskulatur ebenfalls. Dabei wird im Sitzen eine Hand seitlich hängen gelassen, der Kopf wird in die Gegenrichtung geneigt, bis ein angenehmes Ziehen zu spüren ist. Mit der zweiten Hand kann man die Dehnung verstärken, indem man leicht am Kopf zieht. Der andere Arm zieht in Richtung Boden.
  3. Wärmekissen (beispielsweise mit Kirschkernen, Dinkel, etc. gefüllt) auflegen und mindestens 15-20 Minuten einwirken lassen. Wärme wirkt entspannend auf die Muskeln.
  4. Wärmende Cremen (etwa mit Inhalten wie Teufelskralle, Arnica, Chilli, Kampfer oder Ingwer) auf die betroffenen Areale auftragen und leicht einmassieren. Diese unterstützen die Durchblutung und fördern wiederum die Entspannung der Muskulatur.
  5. Ein Wärmepflaster verspricht Linderung der Schmerzen durch seine Tiefenwirkung. Dieses wird auf das betroffene Areal aufgeklebt und entfaltet bis zu zwölf Stunden seine wärmende Wirkung. Die Folge: Die Muskulatur entspannt sich, legt Nerven frei und der Schmerz wird gelindert oder verschwindet.
  6. Ein SOS-Termin beim professionellen Masseur verschafft langfristige Abhilfe. Die Verspannung wird manuell gelöst, die Muskulatur wird gelockert und somit die Nervenbahnen wieder freigelegt, die bei Muskelverspannungen gequetscht werden und somit den Schmerz ans Gehirn leiten.
  7. Das wichtigste bei Nackenschmerzen ist das schnelle und sofortige agieren. Schon bei leichten, vermeintlich erträglichen Schmerzen sollte man Gegenmaßnahmen ergreifen.

Wer regelmäßige Behandlungen in einem Fachinstitut genießt, der kann den Masseur seines Vertrauens um Rat bitten. Wer selten oder nie massieren geht, der sollte bei wiederholten Nackenschmerzen einen Behandlungstermin im Fachinstitut vereinbaren, um weiteren Auswirkungen einer verspannten Muskulatur (wie zum Beispiel starke Kopfschmerzen) erfolgreich entgegenzuwirken. Je verhärteter der Muskel, umso schmerzhafter kann die Massage sein. Wer regelmäßige Prophylaxemaßnahmen in seinen Alltag einplant, der kann sich bei der Behandlung voll und ganz der Entspannung hingeben. 

 

Für alle weiteren Fragen oder eine individuelle Beratung zum Thema Massage stehen Ihnen die Expertinnen der oö. Fachinstitute jederzeit gerne zur Verfügung.

Sie haben noch Anregungen? Die Blogredaktion der Innung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure der WKOÖ freut sich über jede Rückmeldung unter: gewerbe4@wkooe.at


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