Body Sugaring - die süße Art der Haarentfernung

Sommerzeit, Urlaubszeit, Badezeit. Gerade jetzt ist wieder glatte, haarlose Haut besonders gefragt. Was machen Mann und Frau, um diesem Ziel näher zu kommen? Rasieren, Epilieren, Lasern, Wachsen… oder einfach mit Zucker. Sugaring ist die süße Art des Haarentfernens. Die Behandlung gilt unter den Liebhabern als nicht so schmerzhaft im Vergleich zu anderen Methoden, bei regelmäßiger Anwendung wachsen immer weniger Haare nach und zudem pflegt das Zucker-Wasser-Gemisch die Haut. Perfekt, oder? Wie jedes Handwerk will auch das Sugern gelernt sein. Und wer auf Nummer sicher gehen will, ist bei den Experten der OÖ. Fachinstitute richtig. Dort haben wir uns die Behandlung auch näher angeschaut und nachgefragt.

 
Warum ist Sugaring nicht so schmerzhaft?
Das Geheimnis liegt in der Konsistenz der Paste. Sie enthält grundsätzlich Zucker und Wasser. Die Zuckermoleküle sind so klein, dass sie an den Folikel und der Schuppenschicht der Haare  haften können. So lassen sich die Haare auch leichter entfernen. Außerdem wird die körperwarme Paste in Wuchsrichtung abgezogen,  daher  ist die Behandlung nicht so schmerzhaft.
 
Ist die Haut nach dem Sugaring wirklich glatt?
Ja! Diese Haarentfernungs-Methode macht die Haut tatsächlich ganz glatt und seidig weich. Und das für etwa drei Wochen. Sugaring ist nicht nur eine Haarentfernungsmethode, sondern eine kosmetische Behandlung, denn es wird die Haut gleichzeitig gepflegt und die abgestorbenen Hautschüppchen werden entfernt. Bei regelmäßiger Anwendung wachsen die Haare auch weniger stark nach und es gibt keine Stoppelbildung.
 
Wieso ist die Zuckerpaste schonender zur Haut als etwa das Wachsen?
Die Haare brechen beim Sugaring kaum ab, weil sie ja in Wuchsrichtung entfernt werden und weil sich die Paste in der Schuppenschicht der Haare festkrallt und so die Haare effektiv entfernt werden können. Somit gibt es nachher auch weniger bis keine eingewachsenen Haare. Außerdem besteht die natürliche Zuckerpaste hauptsächlich aus reinem Zucker und Wasser und wirkt pflegend auf die Haut.
 
Ist Sugaring auch für empfindliche Haut geeignet?
Die Haarentfernung durch Zuckern ist so sanft, dass auch sensible Körperregionen schonend enthaart werden können. Also kein Problem für die Haarentfernung im Gesicht, in den Achseln und im Intimbereich. Selbst für Menschen mit Hautproblemen wie Akne, Neurodermitis oder Schuppenflechte ist diese Behandlung geeignet.
 
Wieso sollte man nach der Haarentfernung die Haut peelen?
Etwa drei Tage nach der Behandlung empfehlen Sugaring-Experten ein mildes Peeling. Dadurch wird die oberste Hautschicht sanft gelöst, sodass nachwachsende Haare kaum einwachsen.
 
Gibt’s auch Nachteile?
Eigentlich kaum. Jedoch sollte man sich, wie bei allen Enthaarungsmethoden etwas Zeit nehmen. Sugaring ist eine kosmetische Behandlung, da die Haut im gleichen Schritt gepflegt wird. Die Enthaarung eines Unterschenkels inklusive Knie dauert in etwa 30 Minuten.
 
Ist Sugaring der neueste Trend?
Das Zuckern ist zwar erst jetzt so richtig in Mode gekommen, aber grundsätzlich ist es eine Enthaarungsmethode mit Tradition. Im Orient etwa wird Halawa (wie die Zuckerpaste dort genannt wird) schon lange angewandt.
 
Und wer bietet Sugaring an?
Zuckern erfordert Wissen und Übung. Die Experten in den OÖ. Fachinstituten können sicher weiterhelfen: 
 
 
Sugaring step-by-step
1.  Die Haut wird von Schweiß, Make-up, Cremen etc. gereinigt. Ein spezielles Sugaring- Powder wirkt nochmals entfettend und entfeuchtend auf die Haut. So vorbereitet, kann die Paste anschließend gut haften.
2.   Die Zuckerpaste wird auf Körpertemperatur (ca. 37° C) erwärmt.
3.   Der Sugaring-Experte trägt die angenehm warme Paste mit der Hand oder einem Spatel GEGEN die Haar­wuchsrichtung auf. Dabei wird sie regelrecht in die Haarfolikel und in den Haarschaft eingearbeitet.
4.  Die Zuckerpaste wird nun mit der Hand oder mit Vliesstreifen zügig in einem oder mehreren Arbeitsschritten in Haarwuchsrichtung abgezogen. Der Sugaring-Experte entfernt hierbei die Haare mit sehr viel Gefühl, rasch und schmerzarm und effektiv.
5.   Etwaige Produktrückstände werden mit Wasser abgespült.
6.   Abschließend wird eine beruhigende Creme zur Nachpflege aufgetragen.
7.   Voilà - Die Haut ist wunderbar glatt und gepflegt!
 
 
 

Sie haben noch Anregungen? Die Blogredaktion der Innung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure der WKOÖ freut sich über jede Rückmeldung unter: gewerbe4@wkooe.at
 
 
Bildhinweis: Bernhard Wizany


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