Jetzt den Körper entschlacken und entgiften

Der Frühling steht vor der Tür und damit wollen viele ihren Körper aus dem Wintertief herausholen und frühlingsfrisch machen. Bei den ersten warmen Sonnenstrahlen geht’s meist ganz von selber, dass wir uns wieder öfter an der frischen Luft bewegen und auf leichtere Kost umschwenken. Das ist schon mal ein guter Anfang, um sich vitaler und energiegeladener zu fühlen. Aber wie kann man seinen Körper zusätzlich unterstützen? Wir haben dazu Anna Haslinger in ihrem Massage-Fachinstitut in Seewalchen am Attersee besucht. In unserer Rubrik „Gut für dich-Experten im Interview“ beantwortet die Masseurin und Heilmasseurin fünf Fragen rund ums Thema Entschlacken und Entgiften.

Warum sollen wir unseren Körper entgiften? Macht er das nicht selbst?
Ja und nein. Ein gesunder Körper entgiftet sich natürlich auch von selbst. Dabei ist die Leber eines unserer wichtigsten Stoffwechsel- und Entgiftungsorgane. Jedoch wirken falsche Ernährung sowie Stress, Alkohol, Nikotin, Umweltgifte und Medikamentenrückstände sehr belastend. Darum sollten wir unsere Leber beim Entgiften unterstützen, etwa durch einen Leberwickel.

Wie wirkt ein Leberwickel?
Die Leber liegt unterhalb des rechten Rippenbogens. Bei einem Leberwickel wird eine Mischung aus basischem Salz, Honig und ätherischen Ölen auf die Leberzone aufgetragen, darüber kommen ein feucht heißes Baumwolltuch und eine Wärmflasche. Durch die wohltuende Wärme wird die Durchblutung angeregt. Die Gefäße öffnen sich, was den Abbau von Gift- und Schlackenstoffen beschleunigt. Der Leberwickel wirkt circa eine Stunde im Liegen ein, dabei ist Ruhe angesagt. Mit einer Fußreflexzonenmassage wird zusätzlich der Stoffwechsel der Klienten angeregt.

Wie oft soll ein Leberwickel gemacht werden?
Beim intensiven Fasten und Entschlacken sollte täglich ein Leberwickel gemacht werden. Idealerweise gönnt man sich eine solche Leberkur nicht nur im Frühling, sondern auch im Herbst.

Wirken nicht auch Lymphdrainagen entschlackend?
Richtig, die manuelle Lymphdrainage wirkt ebenfalls entwässernd und entgiftend, da sie den Lymphfluss und damit den Abbau von Giftstoffen anregt. Die Lymphdrainage erfolgt durch sanfte Griffe entlang der Lymphbahnen und wird von den Klienten als sehr angenehm empfunden. Die traditionelle Schröpfmassage ist ebenso eine ideale Maßnahme um das Gewebe von Verklebungen und Ablagerungen zu befreien. Sie wirkt sich äußerst positiv auf das Erscheinungsbild der Haut aus. Dabei wird mit speziellen Schröpfgläsern ein Unterdruck erzeugt, welcher den Abbau von Schadstoffen anregt. Das Gewebe wird durch die Pump- und Saugwirkung zusätzlich trainiert und gestrafft. Klientin fühlen sich nach einer Schröpfbehandlung aktiviert und wie neu geboren.

Und welche Tipps geben Sie Ihren Kunden im Frühling mit nach Hause?
Viel trinken, auf ausgewogene Ernährung achten und sich regelmäßig an der frischen Frühlingsluft bewegen. Wer seinen Körper auf Vordermann bringen möchte, für den bin ich gerne Ansprechpartnerin und Begleiterin beim Basenfasten oder während einer Detox-Kur. Hier empfehle ich ein ausführliches Beratungsgespräch, denn jeder Körper ist individuell und braucht eine auf ihn eigens abgestimmte Ernährung oder Bewegung.

Grundsätzlich gilt: Jeder der gesund ist darf fasten. Menschen mit chronischen Krankheiten oder bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme sollten besser in Begleitung eines Arztes fasten. Wenn man sich täglich ein paar Minuten Auszeit für sich selbst gönnt, hilft man nicht nur seinen Körper beim Entschlacken und Entgiften, sondern tut auch etwas für sein seelisches Gleichgewicht.

Es gibt viele positive Wirkungen, welche eine Basen- Detox- oder eine Entgiftungs- Kur hervorrufen. Wenn die Kilos purzeln soll man auch noch länger etwas davon haben. Daher gilt es herauszufinden, welche Methode, welche Ernährung und welche Bewegungsart zu einem passt. Dabei unterstützen die OÖ Fachinstitute.

Wir freuen uns über Ihr Feedback unter gewerbe4@wkooe.at

 

Fotocredits: Innung FKM


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