Kleine Auszeiten vom Arbeitsalltag

Im Alter zwischen 30 und 45 Jahren stehen Karriere, Hausbau und Familie im Mittelpunkt. Sowohl die beruflichen als auch die privaten Verpflichtungen nehmen zu – ganz egal ob mit oder ohne Kinder. Zeit für sich selbst bleibt da kaum. Warum es sich dennoch lohnt, in der stressigen Lebensmitte kleine Auszeiten einzuplanen, verrät Masseur Christian Neuhauser aus Neuhofen an der Krems.

Die persönliche To-do-Liste ist wieder einmal randvoll und das eigene Wohlbefinden wird so lange hintangestellt, bis sich der Körper bemerkbar macht. Anstatt sich selbst etwas Gutes zu tun und so neue Energien zu tanken, läuft man weiter – im Hamsterrad des Alltags. Oftmals so lange, bis schließlich gar nichts mehr geht.

Verantwortung für sich selbst übernehmen

Auf der Suche nach einer Lösung konsultieren viele die Ärztin bzw. den Arzt oder hoffen auf schnelle Abhilfe aus der Apotheke. Ein verständliches Verhalten – schließlich wollen sie die aus der Überforderung resultierenden Symptome schnellstmöglich loswerden. Die oberösterreichischen Masseurinnen und Masseure raten allerdings dazu, schon früher hinzusehen und gezielt vorzubeugen – also schon bevor der Leidensdruck zu groß wird und sich die ersten Zeichen einer Überlastung zeigen. „Generell würde ich mir für die Menschen wünschen, dass sie lernen, ihren Körper wieder bewusster wahrzunehmen. Sie sollen herausfinden, was sie selbst dazu beitragen können, um Beschwerden langfristig zu vermeiden bzw. zu lindern. Ich spreche also von der Bereitschaft, ganz bewusst und kontinuierlich auf den eigenen Körper zu hören und in das eigene Wohlbefinden zu investieren“, so Neuhauser.

In das eigene Wohlbefinden investieren

Welche Form dieses Investment schlussendlich annimmt, ist absolut individuell und sieht für jeden anders aus. Während die einen beim Lesen eines guten Buches entspannen, finden andere Ruhe beim Spaziergang an der frischen Luft oder bei der Ausübung des Lieblingssports. So manch einer schwört hingegen auf eine Kombination aus den eben genannten Elementen und einer ausgedehnten Massage. Ganz egal welche „Investment-Methode“ auch gewählt wird – die bewussten Entscheidungen für kleine Auszeiten und das Streben nach einem gesunden Gleichgewicht aus An- und Entspannung liefern die Grundlage für das eigene Wohlbefinden.

Jetzt für später sorgen

In Sachen Wohnraum, Versicherungen und Pensionen ist Vorsorge oftmals eine Selbstverständlichkeit. Bei der eigenen Gesundheit sieht die Situation allerdings oft anders aus. So auch bei Monika Mayr, die anhaltende Beschwerden im Rückenbereich verspürte, diese daraufhin vom Arzt abklären ließ und im Anschluss von regelmäßigen Massagen profitierte. „Ursprünglich bin ich wegen der Rückenprobleme zu Christian gekommen. Durch die Behandlung sind meine Beschwerden weniger geworden und ich habe beschlossen, es künftig gar nicht mehr so weit kommen zu lassen. Ich habe festgestellt, dass die Massagen auch dann guttun, wenn ich keine körperlichen Einschränkungen verspüre. Die regelmäßigen Termine erinnern mich daran, mir Zeit für mich selbst zu nehmen und auf meinen Körper zu achten“, so die 42-Jährige. Viele Kundinnen und Kunden suchen aber auch anlassbezogen – wie etwa vor oder nach einer Übersiedlung, der Gartenarbeit, einem Hausbau oder Ähnlichem – professionelle Unterstützung. Also immer dann, wenn sie Gefahr laufen, dass körperliche Anstrengungen zu Symptomen führen könnten.

Bewusste Auszeiten zelebrieren

Um den Mehrwert der Massage zu erhöhen, gestalten viele ihren Tag in einer Art und Weise, die es ihnen erlaubt, sich voll auf die Entspannungseinheit einzulassen. „Sie räumen sich bewusst Zeit in ihrem Kalender frei: sowohl für die Behandlung selbst als auch vor- oder nachher. Manche gehen nach der Massage noch eine Runde spazieren. Andere gestalten ihren Tag so, dass sie möglichst wenig Stress erleben und möglichst lange von den wohltuenden Berührungen profitieren“, freut sich der Masseur mit all jenen, die bereits erkannt haben, wie wichtig es ist, für sich selbst aktiv zu werden.

Sie haben noch Anregungen? Die Blogredaktion der Innung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure der WKOÖ freut sich über jede Rückmeldung unter: fkm@wkooe.at


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