Massagen bringen den Körper ins Gleichgewicht

Unser Bewegungsapparat ist ein komplexes Zusammenspiel aus rund 640 Muskeln, Bändern, Sehnen und Knochen. Gemeinsam sind sie für unsere Beweglichkeit und die Körperhaltung verantwortlich. Je besser Muskeln, Bänder und Sehnen trainiert sind, desto stabiler ist unser körperliches Gleichgewicht.

Was man nicht regelmäßig nutzt und trainiert, wird mit der Zeit weniger. Zu viel sitzen und zu wenig Bewegung schränken daher unsere Beweglichkeit ein und wirken sich negativ auf unsere Körperhaltung aus. Massagen, Sport und Dehnen sind die beste Vorbeugung gegen Probleme am Bewegungsapparat. Die Massageexpertinnen und -experten der OÖ Fachinstitute empfehlen daher immer: dehnen und bewegen, bewegen, bewegen. Ganz nach dem Motto: „use it or lose it“.

Körper im Wandel

Im Laufe des Lebens unterliegt unsere körperliche Statik verschiedenen Veränderungen. Mit fortschreitendem Alter nehmen Muskelmasse und -stärke tendenziell ab, was Auswirkungen auf unseren Körper haben kann. Auch Schwangerschaften, der Lebensstil, angeborene und chronische Erkrankungen, wie Rheuma oder Beinlängendifferenzen, das psychische Wohlbefinden und Stress können die Körperhaltung verändern. Gerade in den Wintermonaten kann sich ein niedriger Vitamin-D- und Serotonin-Spiegel negativ auf das psychische Wohlbefinden und in weiterer Folge auf die Statik auswirken. Eine Wechselwirkung zwischen der Psyche und dem Körper ist oft an einer gebückten Körperhaltung zu erkennen.

Ungleichgewicht in der Statik

Körperliche Veränderungen entstehen meist an einer Körperhälfte. Man spricht dabei von einer Abweichung der physiologischen Norm. Die betroffene Körperhälfte wird geschont, wodurch sich häufig eine einseitige Belastung auf der anderen Körperhälfte entwickelt, die wiederum zu Problemen führen kann. Durch die eingeschränkte Fitness ziehen sich Betroffene häufig aus dem sozialen Leben zurück.

Beweglichkeit und Lebensfreude zurückgewinnen

Professionelle Massagen in den OÖ Fachinstituten helfen, die körperliche Statik wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ob manuelle Lymphdrainage, eine klassische Massage, Fußreflexzonen-, Bindegewebs- oder Triggerpunktmassage: Die verschiedenen Behandlungen lockern die Muskulatur auf und fördern die Durchblutung. Je besser die Durchblutung ist, desto besser sind die Heilungschancen. Die Personen gewinnen wieder an Beweglichkeit und Lebensfreude. Gleichzeitig werden die Muskeln, Bänder, Sehnen und Knochen gestärkt. Welche Behandlungskombination sich am besten eignet und welches Intervall empfohlen wird, ist von Person zu Person verschieden. Manche Probleme am Bewegungsapparat kann man aber auch mit Massagen und anderen Maßnahmen nicht mehr rückgängig machen, sondern nur noch „anhalten“ und dadurch eine wertvolle Unterstützung liefern.

 

Für alle weiteren Fragen oder eine individuelle Beratung stehen Ihnen die Expertinnen und Experten der OÖ Fachinstitute jederzeit gerne zur Verfügung.

Sie haben noch Anregungen? Die Blogredaktion der Innung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure der WKOÖ freut sich über jede Rückmeldung unter: fkm@wkooe.at


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