Wurzel ziehen: Dauerhaft glatte Haut dank Sugaring und Waxing

Glatte, haarlose Haut gilt als absolutes Schönheitsideal. Demnach gehört Enthaarung für viele Frauen und Männer zur regelmäßigen Körperpflege. Beine, Achseln und Bikinizone aber auch Oberlippe, Rücken oder Brust sind beliebte Körperstellen, die von lästigen Härchen befreit werden. Gerade jetzt im Frühling und Sommer, wo wieder mehr Haut gezeigt wird, denkt auch mancher Enthaarungsmuffel häufiger daran. Neben ästhetischen Gesichtspunkten sprechen hygienische Überlegungen für die Haarentfernung. Bei Sportlern, insbesondere Radfahrern, zählt zudem das Argument der besseren Heilung bei Verletzungen. Kommt es zu einem Sturz, so lässt sich die Wunde auf einem glatten Bein etwa besser reinigen, die Gefahr einer Infektion durch schmutzige Haare sinkt und das Ablösen von Pflastern gestaltet sich als weniger schmerzhaft.

Möglichkeiten, die lästigen Härchen loszuwerden gibt es viele. Welche Methode der Haarentfernung passend ist, entscheidet sich entsprechend der individuellen Hautbeschaffenheit, der zu enthaarenden Körperstelle sowie im Hinblick auf persönliche Vorlieben. Die Gut für dich-Redaktion widmet sich in diesem Blogbeitrag zwei äußerst beliebten und dauerhaften Haarentfernungsmethoden: dem Sugaring und dem Waxing. Denn bei beiden dieser Enthaarungsmethoden wird den Haaren an die Wurzel gegangen.

Dauerhaft glatte Haut dank Sugaring und Waxing

Durch regelmäßiges Sugaring und Waxing – also etwa alle vier bis sechs Wochen – kann das Haarwachstum verlangsamt werden. Bei beiden Behandlungsmethoden sind die nachwachsenden Haare nachher feiner, heller und weniger dicht. In manchen Fällen degenerieren die Haarfollikel durch dir regelmäßigen Behandlungen. Das Resultat: Die Haarwurzel produzieren keine weiteren Haare. Dies passiert allerdings nur, wenn nach den Sugaring- bzw. Waxing-Anwendungen nicht rasiert oder epiliert wird. Das bedeutet: Wer regelmäßig die Hilfe eines oö. Fachexperten aufsucht, kann sich an einem immer besser und langanhaltenderem Ergebnis erfreuen.

„Kunden und Kundinnen, die eine schnelle, effektive und einfache Haarentfernungsmöglichkeit suchen, vertrauen – meiner Erfahrung nach – vermehrt auf Waxing-Behandlungen. Damen oder Herren mit sensibler Haut, bevorzugen hingegen eher die schonenderen und etwas aufwendigeren Sugaring-Einheiten. Über glatte Haut dürfen sich jedoch beide gleichermaßen freuen. Denn nach einer professionellen Behandlung müssen sie sich – zumindest für einige Wochen – keine Gedanken mehr über die Entfernung der ungewünschten Körperbehaarung machen“, fasst Innungsmeisterin Eva Danner-Parzer zusammen.

Sugaring – süße Haarentfernung mittels Zuckerpaste

Beim Sugaring oder Zuckern werden die Haare sehr schonend mittels Zuckerpaste, die hauptsächlich aus Zucker und Wasser besteht, entfernt. Da Sugaring einiges an Übung und Know-how erfordert, empfiehlt sich ein Besuch bei einer Sugaring-Expertin im oö. Fachinstitut, die eine sanfte und nahezu schmerzfreie Haarentfernung durchführt.

Bevor die körperwarme Paste auf der Haut aufgetragen wird, wird die Haut mit einer alkoholhaltigen Lösung gereinigt. Die Zuckermoleküle sind so klein, sodass sie in den Haarfollikel und in die Oberfläche des Haares eindringen. So lassen sie sich gründlich entfernen und brechen beim Abziehen der Zuckerpaste nicht ab. Der Sugaring-Experte entfernt das Haar in Wuchsrichtung – was die Behandlung weniger schmerzhaft macht. Denn die Sugaring Paste klebt nicht an den Hautzellen fest und lässt sich somit einfacher entfernen. Durch die sanftere Haarentfernung treten auch seltener Hautreizungen und unschöne Pickel auf. Es handelt sich also um eine Entfernungsmethode, die auch für sensible Bereiche – wie die Achseln und den Intimbereich – geeignet ist.

Weitere Informationen zum „Zuckern“ finden Sie übrigens hier. 

Waxing – Haarentfernung mittels Warmwachs

Ganz nüchtern betrachtet ist Waxing die Epilation von Haaren durch eine klebrige Masse, welche auf die Haut aufgetragen wird. So bleiben die Haare in besagter Masse hängen und werden beim Entfernen – üblicherweise durch einen Ruck – mitsamt den Haarwurzeln entfernt.

Spricht man von einem professionellen Waxing, so ist meist die Haarentfernung mittels Warmwachs gemeint. Bei diesen Warmwachs-Produkten ist das Wachs zuerst hart und wird erst durch die Erwärmung streichfähig. Ist das Wachs flüssig und nicht mehr zu heiß, wird es mittels einer Spachtel oder einem Roll-On auf einer etwa handtellergroßen Fläche dünn auf die Haut aufgetragen. Die Fachexpertinnen pressen anschließend – für 20 bis 30 Sekunden – einen Vliesstreifen auf die Wachsmasse. Sobald es zu einer Verbindung von Härchen und Wachs gekommen ist, wird der Streifen – mitsamt den Haaren und dem Wachs – ruckartig entgegen der Wuchsrichtung entfernt. Bei einem perfekten Waxing werden die Haare also komplett ausgerissen und es bleiben keine lästigen Stoppeln zurück.

Für alle weiteren Fragen oder eine individuelle Beratung zum Thema Haarentfernung stehen Ihnen die Expertinnen der oö. Fachinstitute jederzeit gerne zur Verfügung.

Sie haben noch Anregungen? Die Blogredaktion der Innung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure der WKOÖ freut sich über jede Rückmeldung unter: fkm@wkooe.at

 


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