Hau(p)tsache gut geschützt im Winter

…vor der Kälte

Die Temperatur klettert unter null. Winterjacke, Haube, Schal und Handschuhe gehören zum Standardequipment beim Gang vor die Tür.

Wenn die Schneelage stimmt, lockt der Wintersport auf die Pisten. Im Sturm werden Hänge und schneebedeckte Landschaften mit Rodel, Schiern oder zu Fuß erobert. Meist bei kleinen Kindern zu beobachten: lachenden Gesichter und glänzende Backerl. Diese kommen aber nicht etwa von der Anstrengung, sondern von der Pflegecreme (meist eine Wind- und Wettersalbe), die ihre Gesichtshaut vor der Kälte schützt. Was für viele Eltern selbstverständlich ist, nämlich die junge Haut zu schützen, sollte auch im erwachsenen Alter beherzigt werden.

Die Haut wird im Winter durch trockene Heizungsluft, Kälte und damit durch die hohen Temperaturunterschiede belastet. Um die Regeneration zu unterstützen gilt es mit der passenden Pflege zum richtigen Zeitpunkt zu reagieren. Das Grundbedürfnis in der trockenen kalten Zeit ist die Feuchtigkeit, die vor allem nachts in die Haut geschleust werden soll.

„Feuchtigkeit bewahrt die Haut vorm Austrocknen, eine Creme mit Lipiden als Inhaltsstoffe schützt die Haut vor Kälte und den damit verbundenen Gefäßschäden, die sich in Form von roten oberflächlichen Äderchen zeigen“, gibt Expertin Jasmin Varga zu Bedenken.

Die Fachkosmetikerin empfiehlt mittels Hautbildanalyse die optimalen Produkte zusammenzustellen, denn jeder Hauttyp verlangt nach einem anderen Produkt. Nicht jede Creme wirkt gleich bei jeder Haut. Im Kosmetik-Fachinstitut wird die passende Heimpflege individuell auf die eigene Haut abgestimmt.

Im Zuge der Heimpflege gilt es mit Feuchtigkeit vorzubauen. Ein zusätzliches Produkt gegen Kälte oder UV-Strahlung bietet der Gesichtshaut den gewünschten Schutz.

Je nach Bioverfügbarkeit eines Produktes, das heißt wie und ab wann eine Creme wirksam ist, ist die Haut im Winter optimal geschützt. Die Fachkosmetikerin klärt Sie gerne im Detail darüber auf.

Pflege der Lippe:

Lippen nicht vergessen! Ein Lippenbalsam mit Lipiden und pflegenden Ölen schützt vor Trockenheit. Bereits spröde Lippen sollten nicht mit der Zunge benetzt werden, das trocknet die Haut noch mehr aus. Über Nacht unterstützt ein hochwertiger, feuchtigkeitsspendender Lippenbalsam den Regenerationsprozess der Haut. Tagsüber schützt eine extra Schicht Kälteschutz (pflanzliche Wachse, Öle) die Lippe. Regelmäßig angewandt ist die Lippe im Nu wieder repariert.

…vor der Sonne

Was gibt es schöneres als schneebedeckte Winterlandschaften. Der Schnee lädt zum Verweilen in der Natur ein. Aber: Egal ob Langlaufen, Rodeln, Schifahren oder ausgedehnte Spaziergänge – bei Sonnenschein unbedingt Sonnenschutz verwenden. Die UV-Strahlung ist auch ohne direkte Einstrahlung aktiv. Wenn also die Sonne auch nicht ganz durchblickt, sollte vor allem in den Bergen auf Sonnenschutz zurückgegriffen werden.

Die Haut ist nicht ans Sonnenlicht gewöhnt und damit sehr anfällig für Sonnenbrand. Je nach Hauttyp, Höhe (z.B. am Berg) und Breitengrad (Wo) gehört der Sonnenschutz angeglichen. An einem Schitag im Gebirge empfiehlt die Expertin zum Sunblocker für empfindliche Stellen (Nase, Lippe) zu greifen. Dazu reflektiert auch noch die weiße Pracht das Sonnenlicht. Schutz vor den UVA- und UVB-Strahlen ist mit einer Sonnencreme ab dem Faktor 30 gegeben.

So kann der Winter samt Pisten-Gaudi ohne Bedenken in vollen Zügen genossen werden.

Für alle weiteren Fragen oder eine individuelle Beratung zum Thema Kosmetik stehen Ihnen die Expertinnen der oö. Fachinstitute jederzeit gerne zur Verfügung.

Sie haben noch Anregungen? Die Blogredaktion der Innung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure der WKOÖ freut sich über jede Rückmeldung unter: gewerbe4@wkooe.at


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