Mit Ultraschall zu glatterer Haut?

Sie wird nur äußerlich angewandt ohne die Hautoberfläche zu verletzen und gilt als nicht-invasiv. Sie ist für fast alle Hauttypen geeignet und verspricht schon nach der ersten Anwendung sichtbare Resultate. Die Ultraschallbehandlung hat in der Kosmetik ein breites Wirkungsspektrum: Der Schall kann je nach Frequenz, Intensität, Dauer- oder Impulsschall als Mikromassage eingesetzt werden, die Diffusion von Stoffen durch die Zellmembranen beeinflussen, der lokalen Erwärmung dienen oder zur Steigerung von Zellprozessen verwendet werden. Bei Ultraschallanwendungen kommen nicht nur die Effekte des Schalls an sich, sondern auch die, der eingeschleusten Wirkstoffe zum Tragen. Wir erklären, wie diese Behandlung funktioniert, für wen sie geeignet ist und warum man – besonders bei den neuesten Kosmetik-Techniken – unbedingt auf die Expertise von ausgebildeten Fachexpertinnen vertrauen sollte.

Das spricht für eine Ultraschallbehandlung

Cremes wirken oftmals nur auf der Hautoberfläche. Sie dringen nicht in die tieferen Hautschichten ein, wo die Wirkstoffe eigentlich benötigt werden. Bei der Behandlung mit dem Ultraschall-Gerät wird das Gewebe in Schwingung versetzt, sanft massiert und der Stoffwechsel gefördert. Die Haut regeneriert so schneller. Pflegeprodukte, die während der Behandlung oder im Anschluss verwendet werden, können besser in die Haut eindringen – was die Wirkung des Pflegeproduktes zusätzlich intensiviert. Ein weiterer Vorteil der Behandlung: Die Vibrationen der Ultraschallbehandlung fördern die Bildung von neuem Kollagen, einem wichtigen Protein, das der Haut Spannkraft verleiht und zu sichtbar glatterer Haut führt.

Die Behandlung selbst ist meist kaum zu spüren und fühlt sich an wie eine sanfte Gesichtsmassage. Schon so manche Kundin empfand die Behandlung als so beruhigend und entspannend, dass ihr die Augen zufielen und sie einschlief. Dadurch tut man also nicht nur der eigenen Haut, sondern auch sich selbst etwas Gutes. Wie viele Behandlungen genau nötig sind und in welchem Rhythmus diese wiederholt werden müssen, sollte direkt mit der behandelnden Kosmetikerin abgesprochen werden.

Unterstützung von Fachexpertinnen unbedingt erforderlich

„Entscheidet man sich für kosmetische Behandlungen wie diese, so sollte man sich unbedingt in professionelle Hände begeben. Nur so ist die Verwendung eines Geräts mit hoher Schallfrequenz sicher und risikofrei. Zudem wissen die oberösterreichischen FachexpertInnen genau, welche Produkte sich mit der Ultraschallbehandlung kombinieren lassen und für maximale Resultate sorgen. Ausgebildete Kosmetikerinnen setzen sich über Jahre hinweg mit der Materie ‚Haut‘ auseinander und wissen, welche Maßnahmen im Rahmen der Behandlung zu ergreifen bzw. zu unterlassen sind“, so Innungsmeisterin Eva Danner-Parzer. Um ein qualifiziertes oberösterreichisches Studio zu erkennen stehen Ihnen die kreisrunden Qualitätssiegel der oberösterreichischen Landesinnung für Fußpflege, Kosmetik und Massage zur Verfügung.

Für wen geeignet bzw. nicht geeignet

Grundsätzlich eignet sich die Ultraschall-Behandlung für sehr viele Personen und Hauttypen. Besonders beliebt ist die Ultraschall-Behandlung beispielsweise als Mini-Lifting gegen die ersten Zeichen der Hautalterung. Wenn die Haut nicht mehr ganz so straff ist und sich vor allem auf der Stirn, um die Augen und um die Mundpartie erste Fältchen zeigen. Doch die moderne Behandlung bietet noch weitere Anwendungsbereiche, wie etwa: 

  • Falten
  • Schlaffe Haut
  • Trockene Haut
  • Unreine Haut

Allerdings ist eine kosmetische Behandlung mittels Schall nicht für alle Personen möglich. Denn bei akuten Entzündungen, Verletzungen oder bestimmten Krankheitsbildern ist davon klar abzuraten. Bei Zweifeln oder Fragen sollte man sich also unbedingt mit dem behandelnden Arzt sowie der Kosmetikerin des Vertrauens in Verbindung setzen.

Für alle weiteren Fragen oder eine individuelle Beratung stehen Ihnen die Expertinnen der oö. Fachinstitute jederzeit gerne zur Verfügung.

Sie haben noch Anregungen? Die Blogredaktion der Innung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure der WKOÖ freut sich über jede Rückmeldung unter: fkm@wkooe.at

 


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