Schulstress wegmassieren: Massagen helfen

Der Schulalltag ist längst wieder eingekehrt und das Semesterende, samt vieler Prüfungen, steht bevor. In vielen Familien bedeutet das leider auch jede Menge Stress. Schließlich werden die schulischen Anforderungen immer mehr, der Terminkalender ist voll und Kinder und Eltern kommen oft kaum noch zur Ruhe. Kopfschmerzen, Verspannungen, Hyperaktiviät, Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen, ungeklärte Bauchschmerzen, Nägelbeißen oder Schlafstörungen sind nur einige der Probleme, mit denen immer mehr Schulkinder zu kämpfen haben. Massagen können Kindern und Jugendlichen dabei helfen, diese Stressoren zu reduzieren und ihnen dabei helfen, die innere Balance wiederherzustellen – wie das nachfolgende Beispiel von Monika F. zeigt.

Dem äußeren Druck entgegenwirken

Schon wieder ein Anruf aus der Schule. Monika F. ist verzweifelt und klagt in ihrer Auszeit bei der Massage der Expertin ihr Leid: „Mein Sohn kann nicht still sitzen, sich nicht konzentrieren und seine Leistung ist im Keller. Gerade in prüfungsintensiven Phasen kann das zum Problem werden.“ René ist gerade 11 Jahre alt geworden. Seit Beginn dieses Schuljahres legt er eine starke Unruhe an den Tag. Sabine Hörmann, Masseurin aus Sierning, klärt die Mutter über die vielfältige Wirkung der verschiedenen Massagen auch schon bei Kindern auf: „Mit einer Akupunktmassage kann das Nervensystem Ihres Sohnes harmonisiert werden. Das Kind kommt dabei von innen zur Ruhe und damit steigt die Konzentration wieder.“ Monika F. vereinbart noch in derselben Woche einen Termin für ihren Sohn.

Mit gezieltem Druck zur inneren Balance

Die Akupunktmassage (APM) ist eine Energieausgleichsbehandlung, bei der unter anderem das vegetative Nervensystem positiv beeinflusst wird. Der Körper kommt wieder in Balance. Schon allein die Tatsache, dass René 50 Minuten auf der Massageliege liegen bleibt, sorgt bei der Mutter für einen Hoffnungsschimmer. Drei Wochen lang kommt René zwei Mal wöchentlich zur Behandlung, danach werden die Termine auf einen pro Woche reduziert. Die Unruhe und die Schlafstörungen verschwinden schleichend, die Konzentration steigt sukzessive an und das Feedback der Lehrerin ist ebenso positiv. Mittlerweile geht René einmal pro Monat prophylaktisch zur Massage. „Er ist wie ausgewechselt“, freut sich die Mutter und die Dankbarkeit steht ihr ins Gesicht geschrieben.

Bei sehr aktiven Kindern, die durch einen Facharzt betreut werden, rät die Expertin zur Zusammenarbeit. Es sollte die Möglichkeit der alternativen Behandlung in Betracht gezogen werden.

Massageanwendungen helfen auch bei Menstruationsbeschwerden

Manche Frauen können die Uhr danach stellen: Pünktlich einmal im Monat schmerzen der Bauch, der Brustbereich, der Rücken, der Kopf. Vor allem junge Mädchen haben Zyklusstörungen, bei denen die Blutung mit starker Unregelmäßigkeit – mal nach zwei Wochen, mal nach zwei Monaten – einsetzt. Diese Abweichungen sind unangenehm. Hier kann wunderbar die Reflexzonenmassage unterstützen und mildern, bis sich alles von selbst einstellt. Wie bei der 14-jährigen Susanne, die seit Beginn ihrer Regelblutung vor einem Jahr von starken Bauchschmerzen geplagt wird. Nach einer zweimonatigen Intensivphase mit drei Fußreflexzonenbehandlungen pro Woche waren im nächsten Zyklus die Schmerzen verschwunden. Eine weitere Anwendung war bei Susanne nicht mehr nötig, sie ist nun seit einem halben Jahr beschwerdefrei. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Zahlreiche Einsatzbereiche von Massagen

  • Bei Kunden im Alter zwischen 16 und 18 Jahren behandelt die Expertin oft Haltungsschäden und Verspannungen. Zurückzuführen sind diese auf mangelnde Bewegung, ein Zuviel an sitzenden Tätigkeiten – auch in der Freizeit – und auf den Lernstress, der viele in diesem Alter plagt. Auch schwere Rucksäcke beeinflussen die Rückenmuskulatur. Eine Rücken-, Schulter- und Nackenmassage lockert die Muskulatur. Rechtzeitig behandelt, können Spannungskopfschmerzen abgewendet werden. Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Flüssigkeitszufuhr unterstützen den Regenerationsprozess der Muskulatur.
  • Manche Jugendliche wachsen innerhalb kurzer Zeit ein gutes Stück – diese Wachstumsschübe können mit heftigen Beschwerden verbunden sein. Massage kann hier Erleichterung und Unterstützung bringen.
  • Für Allergiker steht bei den Behandlungen im Fachinstitut eine Stärkung des Immunsystems im Vordergrund. Im besten Fall finden die Anwendungen vor Beginn eines Allergieschubes statt; gut planbar ist das beispielsweise im Fall von Heuschnupfen. Im Akutfall kann Milderung verschafft werden.

Tipp von Massage-Fachexpertin Sabine Hörmann:

Erkundigen Sie sich bereits vor der Terminvereinbarung, ob das Institut auf Kinder beziehungsweise Jugendliche spezialisiert ist. Auch im jungen Alter profitiert man bereits von der Vielfalt an Massagemöglichkeiten. Natürlich ist nicht jede Massage kindgerecht, wie beispielsweise eine Bindegewebs- oder Triggerpunktmassage. Viele Massagearten, zum Beispiel APM oder die Fußreflexzonenmassage, sind jedoch sanft und wirken subtil auf das vegetative Nervensystem. Das tut auch schon den Kleinen gut.“

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Für alle weiteren Fragen oder eine individuelle Beratung zum Thema Massage stehen Ihnen die Expertinnen der oö. Fachinstitute jederzeit gerne zur Verfügung.

Sie haben noch Anregungen? Die Blogredaktion der Innung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure der WKOÖ freut sich über jede Rückmeldung unter: fkm@wkooe.at

 


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